Archiv der Kategorie: GeigeKöln Blog

Leonard Cohen

Lieder von einem, der schreiben musste

Ein Konzert mit

Hildegard Meier (Gesang + Gitarre)
Nils Doormann (Geige)
Wolfgang Jaegers (Akkordeon)

Termine

Premiere

Freitag, 16. März 2018, 21h
Kulturcafé Lichtung, Ubierring 13

Weitere Termine

Samstag, 14. April 2018, 20h
Hinterhofsalon, Aachener Straße 68

Sonntag, 22. April 2018, 19h
Zündorfer Klosterkapelle, Gütergasse 33

Freitag, 14. September 2018, 20h
Altpoller Wirtshaus, Poller Hauptstraße 28

Sonntag, 21. Oktober 2018, 20h
Mannis Rästorang, Kyffhäuser Straße 18

Samstag, 10. November 2018, 20h
Café Sommerfeld, Landmannstraße

Über Hildegard Meier

Nach einer Schauspiel- und Gesangsausbildung und einigen Jahren auf der Theaterbühne ist seit 1990 das Mikrofon das Podium für Hildegard Meier.

Link zur Webseite
https://www.hildegard-meier.de/leonard-cohen

 

Stilübergreifende Session

Vergangenen Freitag bin ich auf Einladung des Flötisten Jens Barabasch zur Open Session ins Zakk in Düsseldorf gefahren.

Angekündigt ist die Session als “Irish, Balkan und mehr. Live und ohne Strom”. Vor allem das Stichwort Balkan erregte meine Aufmerksamkeit, und so nahm ich den weiten Weg von Köln nach Düsseldorf auf mich. Die Session sollte im Zakk Café stattfinden und gleich zu Beginn war ich sehr positiv überrascht, wie zahlreich musikliebhabendes Publikum versammelt war.

Viele Musikerinnen und Musiker unterschiedlicher kultureller Herkunft waren dort und hatten ihre Instrumente dabei: Man sah und hörte Gitarren, Djarbukas, Ouds, Sopransaxohon, Whistles, kleine und große Trommeln, Bouzouki, Pipes und natürlich Gesang. In diese Mischung brachte ich meine Geige mit.

Schnell merkte ich, dass jede/r mit seinem Instrument gerne willkommen war, und so war gleich von Beginn an eine entspannte Stimmung, sodass es mir nach einem schönen Kaltgetränk an der Bar nicht schwer fiel, den inneren Schweinehund zum musikalischen Einstieg zu überwinden.

Der Initiator Jens Barabasch gab immer wieder neue Anstöße für Stücke, bei denen alle einsteigen konnten und animierte auch aktiv jede/n mit Instrument, mitzuspielen oder selbst eine Melodie zu beginnen. Immer wieder bot sich so die Möglichkeit, musikalisch aktiv zu werden, und auch eigene Ideen vorzustellen, auf die die zahlreich vertretenen, sehr guten Musiker schnell einzusteigen wussten. In dieser bunten Mischung entstanden stilübergreifend in 7/8-Takten und Vierteltonmelodien mit jedem Tune einzigartige Momente der musikalischen Kommunikation.

Teilweise wurden die Instrumente trotz Ankündigung eines rein akkustischen Abends (“ohne Strom”) verstärkt, was manchmal zu einem etwas unausgeglichenen Lautstärkeverhältnis führte. Ich persönlich hätte es schöner gefunden, wenn sich die ein oder andere Trommel gelegentlich den Verhältnissen der anderen akkustischen Instrumente angepasst hätte, aber gut. Wo viele Musiker im Raum sind, ist eben die Extase auch nicht weit.

Nebenbei habe ich an dem Abend noch sehr nette Menschen kennenlernen dürfen, daher mein Fazit: Wer Lust hat auf eine tolle Session der Weltmusik, sollte sich das nächste Event dieser Art auf keinen Fall entgehen lassen!

Wer sich informieren möchte: Hier geht’s zur Zakk Barabasch Session auf Facebook

Bis bald, Euer Nils

(Beitragsbild mit freundlicher Genehmigung von Jens Barabasch)